Zum südlichsten Zipfel von Kroatien.....


Im September 2018 starteten wir die Reise via Engadin, Südtirol, Italien, Slovenien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro.

Hier kannst du uns mit den aktuellen Reiseberichten verfolgen.....

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13. Okt. 2018     Durch den Baregg ins schöne Mittelland  / 149 Km

 

 

 

Der Kanton Zürich begrüsste uns mit einem Nebel überhangenen Morgen. Es ist der letzte Morgen von unserer einmonatigen Kroatienreise. Stützen einfahren, Stromkabel lösen und dann ab Richtung Mittelland in den schönen Kanton Solothurn. Zuhause angekommen wird erst mal alles was raus muss ausgeladen und anschliessend bekam unsere FRELSI eine intensive Wäsche bevor sie in ihrem Stall versorgt wurde.

 

Wir blicken auf eine wunderschöne Reise mit vielen tollen Begegnungen zurück. Sieben Länder haben wir bereist, 3634 km mit dem Wohnmobil und zusätzlich noch 320 km mit der Vespa. Traumhafte Nationalparks, unzählige Inseln der kroatischen Küste entlang, nette Menschen und genügend Zeit das Ganze zu geniessen.

 


 

12. Okt. 2018     Freiwillig in die Altstadt von Zürich  / 111 Km

 

 

 

Ein weiterer Grand-Tour Geocache lag uns auf dem Magen und gleichzeitig auf dem Heimweg. So suchten wir kurzerhand einen Stellplatz/Camping in der Nähe von Zürich und sind in Maur am schönen Greifensee fündig geworden. Es ist der Camping Rausenbach von Zelt-Klub-Zürich, zwar schön gelegen aber nicht so mein Ding, da steht Wohnwagen an Wohnwagen, jeder kennt jeden und entsprechend ertönt viel "Züri-Dütsch" über dem Gelände, darüber hinaus ist die Nacht mit Fr. 40.00 recht überteuert und Dusche und Abwasch kostet extra. Nach dem FRELSI eingerichtet war, brachte uns die Vespa ins Zentrum von Zürich wo wir die Aufgaben vom Cache gelöst haben. Die Altstadt hat schon ihren Reiz, aber für mich zu viel Trubel in den Gassen.


 

11. Okt. 2018     Sankt Gallen und Appenzell mit der Vespa  / 0 Km

 

 

 

Heute beginnt in Sankt Gallen die Olma, doch unser Interesse war dem Grand-Tour Geocache und der Altstadtbesichtigung gewidmet. Unsere Vespa brachte uns ins Zentrum von Sankt Gallen und anschliessend zu einem weiteren GT-Cache nach Appenzell zurück. Für beide Städte war es mein erster Besuch und es hat sich wirklich gelohnt, wobei das kleine Appenzell mein heutiger Favorit war. Hat man ein Geschäft betreten, wurde man freundlich empfangen und meine Empfehlung zum Essen geht an das Restaurant Drei Könige in der Innenstadt von Appenzell, hier kann mancher Gastronom lernen was Gastfreundschaft bei bester Qualität zu einem akzeptablen Preis ist.


 

10. Okt. 2018     Über den Flüelapass nach Appenzell  / 196 Km

 

 

 

Wer einen Adrenalin-Schub braucht, soll mal mit einem Wohnmobil von Samnaun die Bergstrasse nach Scuol fahren….. Bei Samnaun habe ich die Verkehrsschilder studiert, Höhe 3m und Breite 2,3m unsere FRELSI misst 3m Höhe und 2,27m Breite (ohne Spiegel) also wo liegt das Problem, starten wir. Was ich nicht gewusst habe ist, dass hier Tunnels als Spitzkehren in den Fels gehauen wurden und natürlich ohne Licht! Ich kam mir vor wie ein Korken in der Sektflasche und das Ganze noch mit Gegenverkehr. Dank der Begleitung von vielen Schutzengeln haben wir diesen Kick heil überstanden. Der darauf folgende Flüelapass war dagegen gerade mal ein Honigschlecken. In Appenzell angekommen führte der Weg zu unserem heutigen Stellplatz durch das schmucke Städtchen und anschliessend eine super schmale Strasse auf über 1000 mü.M. nach Eischen mit sagenhafter Aussicht.

--  Marsfrauchen in der Mondlandschaft  --

Stellplatz Aussicht


 

09. Okt. 2018     Unsere FRELSI hat Durst…..  / 116 Km

 

 

 

Diesel Tanken zu Grossmutters preisen, dazu mussten wir einen Abstecher ins Zollfrei-Paradies nach  Samnaun machen. Doch vorher verlief unsere Reise via Reschenpass mit seinem markanten Kirchturm im See, schon noch speziell wenn man bedenkt dass hier ein ganzes Dorf versenkt wurde. Da wir in Kroatien zum letzten Mal getankt haben und bis zum heutigen Ziel noch eine markante Steigung vor uns liegt, waren wir gezwungen kurz vor dem Pass noch in paar Tropfen und den Tank von FRELSI zu geben. Auf dem Stellplatz in Samnaun angekommen, waren gerade mal ein Wohnwagen und ein Campingbus anwesend. Die Übernachtung ist mit Fr. 36.00 nicht gerade billig, wenn man jedoch die Gästekarte die im Preis inkl. ist nutzt, und dabei mit der Gondelbahn kostenlos auf die Alp Trider Sattel auf 2488 mü.M nutzt, sieht das Ganze nicht mehr so schlimm aus, wäre doch die Bahn alleine Fr. 48.00 für zwei Personen.


 

08. Okt. 2018     Der Berg ruft…..  / 0 Km

 

 

 

Am Morgen weckte uns die aufgehende Sonne durch die Dachfenster, also nichts wie raus aus den Federn. Ich besorgte uns ein paar Brötchen und auf dem Rückweg schwebte gerade eine Luftseilbahn über unsere FRELSI ! Wir machten uns schlau und stellten fest, dass die Talstation nur gerade mal 5 Gehminuten von uns entfernt ist und die Bergstation auf 2000 m ü.M. liegt. Kurzentschlossen haben wir uns nach dem Frühstück in die Wandermontur gestürzt und besorgten uns noch einige Informationen über  Wandertouren auf dem Hirzer. Wir haben uns für die Almrunde von knappen 10 Kilometer entschieden, die Entscheidung war gut, so hatte es auf jeder Alm der wir auf dem Weg begegneten eine Jausenstation (kleine Beiz) oder ein Gasthaus. So verlockend wie sie alle waren, aber jede Beiz konnten wir nicht berücksichtigen, sonst wäre die letzte Gondel ohne uns ins Tal gefahren.


 

07. Okt. 2018     Zurück ins Südtirol  / 227 Km

 

 

 

Dem Gardasee entlang ging es Richtung Norden nach Meran. Doch schon kurz nach Beginn der heutigen Fahrt, zeigte sich der erste Stau. Es ist Sonntag und wir passieren die Region vom Gardaland und gefühlt wollten einfach alle dorthin. Kaum hat sich dieser Knoten gelöst, stockte es vor Lazise wieder und das bis nach Garda, so hatten wir gut 90 Minuten Zeit,  sämtliche Blumen in jeden Garten von der Strasse aus zu zählen 😉. In Meran angekommen zeigte sich die nächste Überraschung, sämtliche Stell- und Campingplätze waren total belegt. Wir versuchten es noch auf einem Parkplatz im Zentrum von Meran, doch die vielen Verbotsschilder (Wohnmobilfeindliche) und die Gruppen von Sozialempfänger haben uns bewogen Meran zu verlassen. Das weitere haben wir dem Zufall überlassen und sind schliesslich in Saltusio bei einem Camping mit den letzten Plätzen fündig geworden.


 

06. Okt. 2018     Marktbesuch in Valeggio  / 0 Km

 

 

 

Der Wetterbericht kündigt für Nachmittag Regen an, doch bevor es soweit ist, satteln wir unsere Vespa und fuhren ins benachbarte Städtchen Valeggio. Valeggio ist ein Ort mit schönen alten Häusern und die ganze Strasse ist aus früherer Zeit mit Natursteinplatten ausgelegt. Der Markt der jeweils am Samstag stattfindet, ist für die Einheimischen bestimmt und bietet jegliche Produkte von der Schraube bis zum gegrillten Huhn. Der Nachmittag genossen wir bei unserer FRELSI unter dem Vordach bei einem Fondue und anschliessend zeigte ich mein Können und es gab auf dem Grill zubereitete Muffins.


 

05. Okt. 2018     Ins vertraute Städtchen Borghetto  / 165 Km

 

 

 

Für heute steht die Weiterreise ins von früheren Reisen bekannt Borghetto, ich nenne es das micro-Venedig. Der kleine Ort ist mir sehr ans Herzen gewachsen, einfach traumhaft klein und soooo schön. Beim letzen Besuch waren wir hier bei der gleichen Familie, damals jedoch noch im Appartement und jetzt auf dem einmaligen Stellplatz mit grossem Pool. Von unserm Stellplatz ist das Städtchen gerade mal in 5 Minuten zu Fuss erreichbar. Ich bin überzeugt, hier sprechen Bilder mehr als tausend Worte.


 

04. Okt. 2018     Zum Geschwistertreffen nach Treviso / 278 Km

 

 

 

Gemütliches Aufstehen, Frühstücken und noch einmal den schönen Camping in den Olivenhainen genossen bevor unsere Reise via Slowenien nach Italien führte. Ein Grossteil dieser Strecke führte durch Dörfer und kleine Städte vorwiegend in der 50er Zone und auch die Traktoren zeigten sich häufiger als auch schon. Bevor wir die Grenze aus Kroatien passierten, mussten wir noch unsere restlichen Kunas wohltätig bei einem Einheimischen in Ware umsetzen. Als Zwischenstation haben wir uns für den kostenlosen Stellplatz der Stadt Treviso entschieden, viel Auswahl gibt es in dieser Gegend nicht. Beim Stellplatz hinter dem Stadion angekommen standen bereits zwei Geschwister (aus Deutschland) von unserer FRELSI vor Ort und hielten den dritten Platz für uns bereit 😉 Natürlich kam es zum obligaten Fachsimpeln bevor wir uns auf dem Grill eine Pizza zubereiteten und dazu eine Erinnerung aus Krk von der Flasche in die Gläser abfüllten.


 

03. Okt. 2018     Reif für die Insel / 88 Km

 

 

 

Kroatien bietet über 1000 Inseln, so wollen wir doch während unserer Tour wenigstens eine befahren. Wir haben uns für Krk entschieden und die Entscheidung scheint die richtige zu sein. Die kurzweilige Reise brachte uns noch zu drei Geocaches bevor wir oberhalb von der Stadt Krk unser Camping in den Olivenhainen bezogen. Rund um unsere FRELSI wurden Oliven geerntet. Wie klein die Welt auch ist, beim Besichtigen des Stellplatzes war der gleiche alte VW Bus mit Luzerner Nummernschilder unser Nachbar wie bereits vor über 400 km bei Split. Auf diesen Zufall musste natürlich am Abend bei einem Gläschen Wein noch angestossen werden. Doch vorher machten wir noch einen Spaziergang in die Altstadt von Krk, ein faszinierendes Städtchen das es mir sofort angetan hat. Viel herzlicher und freundlicher als Dubrovnik und hier stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis, haben wir hier für einen halben Liter Wein Fr. 7.00 bezahlt. Die engen Gassen werden noch bewohnt und nicht nur für Touristen hergerichtet.


 

02. Okt. 2018     Weiterreise nach Selce / 344 Km

 

 

 

Ein Reisetag mit unzähligen Kurven der Küste entlang. Viel Fahren und wenig Fotos, so hält sich der heutige Beitrag in Grenzen. Parallel zu vielen Inseln wie Pag, Rab, Prvić, Goli otok, Sveti Grgur und wie sie alle heissen sind wir zu unserem heuteigen Ziel Selce gefahren. Für morgen steht ein Abstecher auf die Insel Krk auf dem Programm, diese Insel ist eher für viele ein Begriff…..

 

Diese Schweine hatten wohl kein Schwein.....


 

01. Okt. 2018     Split – Die Stadt im Römerpalast / 0 Km

 

 

 

Split ist einmalig! Wo findet man sonst eine Stadt die in einen riesigen Römerpalast gebaut wurde? Es ist der Diokletian-Palast der die Altstadt von Split mit seinen dicken Mauern beschützt. Der öffentliche Bus brachte uns direkt vor das Tor zur Altstadt wo gerade einen Markt stattgefunden hat. Ausser der Schwiegermutter kann man auf diesem Markt so alles kaufen und wie es zu einer Stadt gehört, sind auch einige schrille Figuren anzutreffen. Viel haben wir nicht gekauft, für mich ein Shirt und je einen feinen Hamburger und einer obligaten Gelati. Der Abend brachte für unsere FRELSI eine kostenlose Wäsche, denn es schüttete aus allen Kübel (die Natur dankt).

Was der im Fenster wohl zu sehen hat ?!?


 

29. Sept. 2018     Strobreč, kurz vor Split / 247 Km

 

 

 

Sonntag ist Reisetag und dank wenig LKW's sind wir recht zügig voran gekommen. Auf Empfehlung von einem Schweizer Pärchen in Molunat, nahmen wir heute den Campingplatz in Stobreč in der Nähe von Split ins Visier. Der Tipp zeigte sich als Volltreffer, super Platz wiederum direkt am Meer und nur 6 km von Split entfernt. Für die morgige Stadtbesichtigung fährt vom Camp ein direkter Bus in die Old Town von Split, so bleibt die Vespa mal in FRELSI's Bauch und Herrchen kann sich problemlos ein Bierchen gönnen.

 


 

29. Sept. 2018     Der südlichste Punkt erreich und Montenegro besucht / 0 Km

 

 

 

Ziel erreicht, mit der Vespa der südlichste Punkt von Kroatien besucht und anschliessend nach Herceg Novi in Montenegro.

 

Das Fort Prevlaka in Vitaljina ist der südlichste Punkt von Kroatien. Beim Prevlaka angekommen zeigte sich ein weiterer Lost-Place, doch hier waren die Türen mit Vorhängeschlössern verriegelt. Da sich aber in dieser Anlage ein weiterer Geocache versteckt hielt, musste ich einen Weg ins Innere finden und hab ihn auch gefunden. Manu schob Wache während ich mich auf die Suche machte. Nach dem Fund schnell noch einige Fotos und dann raus an die frische Luft….. (einfach niemandem erzählen)!

 

Das nächste Ziel war ein Kurztrip ins benachbarte Montenegro, eigentlich kein Problem wenn da die Bergstrasse mit dem kleinen Grenzübergang nicht wegen Bauarbeiten gesperrt gewesen wäre. So waren wir gezwungen einen grösseren Umweg zu nehmen und Montenegro via Hauptstrasse anzufahren. Obwohl wir in ein EU-Land reisten, war die Grenzkontrolle sehr genau und auch die Fahrzeugpapiere (von der Vespa) wurden genauestens durchleuchtet. Wenige Kilometer nach der Grenze kommt man bereits nach Herceg Novi, einer interessanten Stadt mit alten Gebäuden. Im Gegensatz zu Dubrovnik bekamen wir hier in einem freundlichen Restaurant zwei Getränke, einer Pizza und einem gemischten Salatteller für € 14.00.


 

28. Sept. 2018     Nach dem Grand Hotel in die Bucht von Molunat / 35 Km

 

 

 

Mit der Vespa geht es in die Bucht von Kupari zum Lost-Place des Grand Hotel, Hotel Gorinicia und dem Pelegrin. Wo früher gut betuchte ein und ausgingen, waren Manu und ich heute die einzigen Besucher im Hotel oder besser gesagt was der Jugoslawienkrieg noch übrig gelassen hat. Eine traumhafte Gegend bestückt mit diesen Ruinen, für uns Fotografen natürlich ein Leckerbissen die verschiedenen Zimmer zu besuchen auch der gigantische Pool durfte nicht fehlen.

 

Am Nachmittag zogen wir weiter Richtung Süden in die Bucht von Molunat wo wir direkt am Meer einen Stellplatz bezogen. Der überschaubare Ort liegt sehr idyllisch am Meer wo zwei-drei Restaurants zum verweilen einladen.

Wie es früher einmal war.....


 

27. Sept.  2018      Mit der Vespa nach Dubrovnik / 0 Km

 

 

 

Unser Camp liegt nur 8 km von der Altstadt Dubrovnik entfernt und von da her super mit unserer Vespa erreichbar. Bei traumhaftem Wetter und zum Glück nur einem Kreuzfahrtschiff vor Ort war die Erkundung von der Stadt ein Genuss. Eines meiner Ziele war der Besuch beim Frisör, sind es doch bereits über 3 Monate seit dem letzten Schnitt damals in Aigues Mortes während unserer Frankreich Reise. Kaum in den Gassen zeigte sich bereits ein geeigneter Salon wo nur Einheimische auf den Stühlen sitzen und der einzig freie Stuhl war kurzum vom mir belegt wo die Dame für 50 Kunas (Fr. 8.00) einen SUPER-SOMMER-SCHNITT auf mein Köpflein zauberte. Das war jedoch das einzige Schnäppchen, beim Essen kommt Dubrovnik gerade nach Venedig. Bei den Menus wird mit Preisen geködert und beim Bezahlen staunt man dicht schlecht über zusätzliche Kosten für Gedeck und die horrenden Getränkepreisen, so wurde für ein Bier über 11 Franken berechnet. Mir wurde daraufhin auch klar, warum eine Spanische Dame am Nebentisch beim Erhalt der Rechnung dermassen ausgerastet ist. Jetzt einfach Kopf nicht hängen lassen und den Frust mit einem leckeren Eis weg lecken und die schöne Stadt geniessen.


 

26. Sept.  2018      Durch Bosnien und Herzegowina nach Kupari / 298 Km

 

 

 

Der heutige Reisetag brachte uns zum lange ersehnten Meer, der Adria. Die Jadranska Magistrala gilt als eine der schönsten und malerischsten Küstenstraßen weltweit. Auf dem Weg nach Dubrovnik mussten wir noch ein kurzes Stück von Bosnien und Herzegowina passieren, natürlich durften die obligaten Grenzkontrollen nicht fehlen. Die Stadt Dubrovnik wurde gerade von einem Kreuzfahrtschiff belagert, auf der einen Seite beeindruckend, anderseits sind diese Dinger einen Schandfleck. Für mich kommt eine Reise mit solch einer Menschen Abfertigung  nicht in Frage. Auf dem Weg haben wir uns noch bei einem Bauer mit frischen Mandarinen, Granatäpfel, Olivenöl  und Thymian-Schnaps eingedeckt. In Kupari angekommen, richteten wir uns auf dem Camp für die nächsten zwei Tage ein und liessen den Grill sein bestes geben…..


 

25. Sept.  2018      Krka – Nationalpark / 0 Km

 

 

 

Das 109 km² grosse Flussgebiet von Krka und sein Verlauf wurde im Jahre 1985 zum Nationalpark erklärt. Unser Campingplatz Betreiber bot für heute eine Tour mit interessierten Gästen zu  verschiedenen Stationen von diesem Paradies an, das kam für uns natürlich gerade recht. Wir waren den ganzen Tag in einer kleinen Gruppe unterwegs und besuchten die verschiedenen Highlights des Parks und natürlich durfte auch ein typisches Mittagessen nicht fehlen.

 


 

24. Sept.  2018      Durch Wind und Regen Richtung Süden / 199 Km

 

 

 

Vom Plitvicka Jezera Nationalpark geht’s  Richtung Süden zum Krka Nationalpark. 200 Kilometer durch Regen, Wind und Sturmböen wo unsere Kleine recht in den Zügeln gehalten werden musste. Diese Tour machte mich nachdenklich, lange Bergfahrten durch abgebrannte Wälder und wenn einem das  Navi eine Ortschaft ankündigte, kamen Geister-Dörfer ohne eine Menschenseele, alles verlassen und dem Schicksal überlassen. Vermehrt waren Warnschilder angebracht, die über noch vorhandene Tretminen aus dem Jugoslawien Krieg erinnern. Glücklicherweise begegneten wir der Ortschaft Kjstanje wo sich eine kleine Bäckerei an der Strasse befand und ich Brot und zwei riesen Berliner besorgen konnte. Beim Camping in Lozovac angekommen zeigte sich noch kurz die Sonne doch der Wind blieb uns erhalten. Unser Platznachbar war ein Camper mit Tessiner Schilder und als der Fahrer aus seinem Bus stieg staunte ich nicht schlecht, war es doch Romano, ein ehemaliger Kunde von mir aus dem Coop-Restaurant  in Bellinzona. Zur Feier des Tages genossen wir die feinen Berliner mit einem fachmännischen Cappuccino.


 

23. Sept.  2018      Wasserfälle, Seen und Präsidenten Villa / 0 Km

 

 

 

Sicher einer der Höhepunkte dieser Reise sind die Plitvicka Jezera, dieser Nationalpark ist einer der schönsten auf unserem Planeten. Er hat eine Fläche von 29'630 ha und zählt seit 1979 zum UNESO-Weltkulturerbe. Der höchste Wasserfall ist 78 m und gleichzeitig der höchste von Kroatien.

 

Nach gut 15 km Marsch im Nationalpark, kam noch ein weiteres Highlight für diesen Tag, der Besuch von der Villa Izvor, dem Anwesen vom ehemaligen Jugoslawischen Präsidenten Josip Broz Tito. Heute zeigt sich die Villa als zerfallener Lost-Place vom feinsten und es ist ein besonderes Gefühl alleine durch dieses Anwesen zu gehen.


 

22. Sept.  2018      Müller, Kuchen und Wasserfälle / 0 Km

 

 

 

Eigentlich waren für heute der Plitvicka Nationalpark auf dem Programm und die Vespa wurde startklar gemacht. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging es zuerst zur "Mlin-Vodenica Spoljaric“ , einer alten Mühle mit Turbinenähnlichem Anrieb. Der Mann der früher die Mühle betrieb, setzte für uns die Anlage in Gang und mahlte einige getrocknete Maiskörner. Anschliessend  setzten wir unsere Tour fort zum nächsten Ziel, ein Geocache bei einem versteckten und demzufolge kostenlosen Eingang zu den Plitvicka-Seen. Nach kurzer Suche war die Dose gefunden und wir genossen die Landschaft von oben bis sich das angekündigte (schlechte) Wetter zeigte, wir entschieden noch  vor dem grossen Regen zurück zur FRELSI zu gehen. So schnell bringt uns nichts aus dem Häuschen und wir passten den weiteren Tagesverlauf der Wetterlage an und machten uns kurzerhand einen Apfelkuchen vom Grill…..


 

21. Sept.  2018      Von Slowenien nach Kroatien / 158 Km

 

 

 

Heute geht’s auf Bergstrassen nach Kroatien, die schnellsten sind wir mit dieser Route sicher nicht, aber landschaftlich hat uns die Reise so einiges geboten. Beim Grenzübertritt gab es mal wieder eine richtige Kontrolle und wir mussten die Pässe zeigen, alles gut, meinte der Zöllner und wir konnten weiter fahren. Kurz nach der Grenze besuchten wir noch ein verlassenes Castel das für uns der erste Geocache von Kroatien bereit hielt. Kurz vor unserem Tagesziel machten wir noch einen Stopp in Rastoke, ein kleines Nest mit verträumten  Holzhäusern an kleinen Seen.  Beim Camping in Grabovac angekommen, richteten wir uns ein und genossen anschliessend ein feines Fondue das wir aus dem Engadin mitgebracht haben. Die Wetteraussichten für Morgen sind nicht gerade rosig, wollen wir doch am Samstag die Plitivice-Seen besuchen…..


 

20. Sept.  2018      Zu Besuch bei Winnetou / 118 Km

 

 

 

Haben wir gestern für ein Naturwunder noch 30 Euro bezahlt, war es heute kostenlos. Auf dem Weg nach Dolenjske Toplice besuchten wir den Naturpark Rakov Škocja wo 1964 der 2. Teil von Winnetou gedreht wurde. Auch heute zieht die Schlucht noch Hobby-Cowboys an. Bis zum Einstieg in die Schlucht, musste unsere FRELSI so einiges leisten, gute 10 Km über holprige und staubige Naturstrasse….. aber es hat sich gelohnt.

 

Rakov Škocjan ist ein Tal und seit 1949 Naturreservat in Innerkrain nahe der Stadt Cerknica. Der Bach Rak hat sich durch die Karstfelsen geschliffen und somit zwei natürliche Brücken geschaffen: die kleine und die große Naturbrücke, die etwa 2,5 km auseinander liegen. Diese zwei Brücken sind der Ein- und Ausgang einer Höhle, die zusammengestürzt ist. Am Ende verschwindet der Fluss in der Weberhöhle.


 

19. Sept.  2018      In die Unterwelt von Slowenien / 195 Km

 

 

 

Für heute steht ein Highlight von unserer Reise auf dem Programm, die Postojna Höhlen in Slowenien. Bis an die Grenze von Italien zu Slowenien waren „gefühlt“ sämtliche Italiener mit ihrem Auto unterwegs, so blieb uns für die Fahrt lediglich Zeit für eine kurze Einkaufspause beim bekannten Discounter um die Vorräte aufzustocken. Kaum haben wir die kontrollfreie Grenze zu Slowenien passiert, öffnete sich die Landschaft und die Strassen hatten wir beinahe für uns alleine. In Postojna angekommen, stellte ich unsere FRELSI auf den Stellplatz nicht weit vom Höhleneingang entfernt ab wo es anschliessend selbst gegrillte  Kastanien als Zwischenverpflegung  gab. Für die Höhle konnten wir uns noch eine Eintrittskarte für die letzte Führung vom Nachmittag ergattern. Was hier zu sehen ist, stellt alles bisher Gesehene in den Schatten! Zuerst 10 Min. mit dem Zug in den Berg hinein, eine Stunde geführte Wanderung und am Schluss mit dem Zug wieder zurück ans Tageslicht. Die Dimension dieser Höhle ist unvorstellbar, die Schattenseiten sind die vielen Besucher (650‘000 pro Jahr) und der hohe Eintrittspreis von € 30.00. Übernachtet haben wir auf dem Stellplatz bei der Höhle.


 

18. Sept.  2018      Der König und die Königin in der Region Tarzo (Veneto)  / 0 Km

 

 

 

Das Castel wo wir gestern zu Abend gegessen haben, wollten wir heute unbedingt noch bei Tageslicht besuchen. Doch zuerst brachte uns die rote Vespa auf den Passi san Boldo mit seinen extremen Serpentinen und den kleinen Tunnels. Diese Passstrasse wurde vor über 100 Jahren von Österreichischen Soldaten in nur 100 Tagen errichtet, eine Meisterleistung aber wohl kaum auf freiwilliger Basis und wie viele das Werk nicht überlebt haben sei dahin gestellt. Nach diesem Erlebnis suchten wir die Gegend noch nach dem einen und anderen Geocache ab bevor wir erneut das Castel Brando besuchten.


 

17. Sept.  2018      Durch die Berglandschaft nach Tarzo (Veneto)  / 275 Km

 

 

 

Bevor wir die Reise nach Italien in Angriff nahmen, machten wir noch einen ausgiebigen Rundgang durch das hübsche Müstair wo wir uns beim Dorfkäser noch ein Fondue für die bevorstehende Reise besorgten. Für heute ist eine längere Fahrt durch das ganze Südtirol via Meran und Bozen auf dem Programm. Landschaftlich ein wahres Vergnügen, überall werden die Äpfel und Trauben geerntet was auf den Strassen durch die vielen Traktoren zu einigen Staus führte. Aber was soll‘s, wir haben Zeit und können dabei die Landschaft geniessen. Nach zwei Stopps beim Früchte und Wursthändler, trafen wir gegen Abend in Tarzo ein wo wir unserer FRELSI einen Stellplatz mit Seeblick gönnten. Der Abend verbrachten wir mit ansässigen Verwandten von Manu und besuchten das Schloss-Restaurant im Castel Brando in Cisoni di Valmarino.


 

16. Sept.  2018      Die Steinböcke sind los…..  / 162 Km

 

 

 

Weiter über den Julierpass ins Engadin wo die Steinböcke das Sagen haben!  Ein kleiner Abstecher brachte uns zum malerischen Dorf Guarda mit seinen urigen Engadiner Häuser. Der Ortskern ist beinahe Autofrei und die Häuser sind so richtig schön „herausgeputzt“. Anschliessend unternahm  unsere FRELSI die Weiterfahrt via Zernez durch den Nationalpark bis nach Müstair wo wir die Nacht verbrachten. Heute war unser Mädchen etwas durstig, musste sie doch zwei Pässe mit über 2000m meistern.


 

15. Sept.  2018     Via Heididorf zum Landwasser-Viadukt /273 Km

 

 

 

Nach einer zügigen Fahrt mit wenig Verkehr (Samstag) erreichten wir das sagenumworbene Heididorf in Maienfeld. Heidi haben wir nicht lebend gesehen, dafür Asiaten die wohl an das Märchen glauben. Ist es jetzt schön, lustig oder kitschig??? Jeder soll seine eigene Meinung bilden. Für mich jedenfalls war die nächste Station, das Landwasserviadukt in Filisur um einiges imposanter. Kaum zu glauben was hier unsere Vorfahren für ein Werk errichtet haben und wenn dann zufällig noch ein Zug darüber fährt, steht dem Wowwww-Effekt nichts mehr im Wege.

 

 


 

10. Okt. 2018     Über den Flüelapass nach Appenzell  / 196 Km

 

 

 

Wer einen Adrenalin-Schub braucht, soll mal mit einem Wohnmobil von Samnaun die Bergstrasse nach Scuol fahren….. Bei Samnaun habe ich die Verkehrsschilder studiert, Höhe 3m und Breite 2,3m unsere FRELSI misst 3m Höhe und 2,27m Breite (ohne Spiegel) also wo liegt das Problem, starten wir. Was ich nicht gewusst habe ist, dass hier Tunnels als Spitzkehren in den Fels gehauen wurden und natürlich ohne Licht! Ich kam mir vor wie ein Korken in der Sektflasche und das Ganze noch mit Gegenverkehr. Dank der Begleitung von vielen Schutzengeln haben wir diesen Kick heil überstanden. Der darauf folgende Flüelapass war dagegen gerade mal ein Honigschlecken. In Appenzell angekommen führte der Weg zu unserem heutigen Stellplatz durch das schmucke Städtchen und anschliessend eine super schmale Strasse auf über 1000 mü.M. nach Eischen mit sagenhafter Aussicht.



Letzte Aktualisierung: 11.11.2021